Nützlich: ein neues Warnzeichen für Heißluftdämpfer
Nützlich: ein neues Warnzeichen für Heißluftdämpfer

Kochende Brühe von oben

Nützlich: ein neues Warnzeichen für Heißluftdämpfer
Nützlich: ein neues Warnzeichen für Heißluftdämpfer

Nützlich: Ein neues Warnzeichen für Heißluftdämpfer

Report 2/2009 | BGN-Nachrichten für Hotels, Gaststätten und Schausteller

Kochend heiße Brühe ergoss sich über Angela M.s rechte Schulter und Arm. Der Gastro-Behälter, den die Küchenhilfe aus der oberen Etage des Heißluftdämpfers herauszog, war in Schräglage geraten. Angela M. konnte nicht in den Behälter hineinschauen, weil er zu hoch war. Und sie wusste auch nicht, was drin war. Eine Kollegin hatte den Behälter eingeschoben.
Angela M. erlitt schwere Verbrühungen.


Heinrich Kremer von der BGN-Prävention erklärt: „Wir stoßen bei Unfällen an Heißluftdämpfern und Heißumluftöfen immer wieder auf dasselbe Problem: Die oberen Einschübe können von kleineren Mitarbeitern nicht eingesehen werden. Das ist eine mögliche Gefahrenquelle. Technische Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen können nur im Zuge von Neuentwicklungen der Geräte umgesetzt werden.“

Was aber geschieht mit bereits vorhandenen Heißumluftöfen und Heißluftdämpfern? Bei diesen Geräten muss der Unternehmer organisatorische Schutzmaßnahmen ergreifen. Er muss die Beschäftigten über die Gefahr informieren. Behälter mit flüssigem Inhalt dürfen nur bis zu einer einsehbaren Höhe in das Gerät eingeschoben werden. Das gilt auch für Speisen, bei denen sich erst während des Garens Flüssigkeiten bilden. Es wird empfohlen, das von der BGN entwickelte Warnzeichen an der Vorderseite der Geräte in 1,60 m Höhe deutlich erkennbar anzubringen.

Kremer weist darauf hin: „Das gleiche Höhenproblem besteht auch bei übereinander gestellten Geräten und bei Geräten, die auf Unterbauten und Tischen stehen. Auch hier muss das Warnzeichen auf die Gefahr hinweisen.“

Das Warnzeichen kann hier bei der BGN abgefordert werden.